Sonntag, 12. März 2017

Neu, interessant und macht Lust auf mehr >>Rat der Neun << von Veronica Roth


In einer Galaxie, in der Gewalt und Rache das Leben der Völker beherrschen, besitzt jeder Mensch eine besondere Lebensgabe, eine einzigartige Kraft, die seine Zukunft mitgestaltet. Doch nicht jeder profitiert von seiner Gabe …

Cyra ist die Schwester des brutalen Tyrannen Ryzek. Ihre Lebensgabe bedeutet Schmerz, aber auch Macht – was ihr Bruder gezielt gegen seine Feinde einsetzt. Doch Cyra ist mehr als bloß eine Waffe in seinen Händen: Sie ist stark und viel klüger, als er denkt.

Akos stammt aus einem friedliebenden Volk und steht absolut loyal zu seiner Familie. Als Akos und sein Bruder von Ryzek gefangen genommen werden, trifft er auf Cyra. Er würde alles dafür tun, seinen Bruder zu retten und mit ihm zu fliehen, doch mächtige Feinde stehen ihm im Weg. Akos und Cyra müssen sich entscheiden: sich gegenseitig zu helfen oder zu zerstören …


Aus dem Amerikanischen von Petra Koob-Pawis, Michaela Link
Originaltitel: Carve the Mark
Originalverlag: HarperCollins, US

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 608 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16498-3

Verlag: cbt


******************************************************

Meine Meinung

Vorab möchte ich sagen, dass ich erst einmal gar nichts von diesem "Skandal" um das Buch mitbekommen habe. Durch Bookstagram bin ich dann doch auf die riesen Flut an Gerüchten, Theorien und Shitstorm auf das Buch aufmerksam geworden und konnte erst einmal gar nichts damit anfangen. Selbst lesen und eigene Meinung bilden, ist da meine Aussage dazu. Denn....

Als ich das Buch begann zu lesen, dachte ich erst einmal... puhhh was eine Fülle an Infos und Namen. Erst blickte ich null durch, musste vieles sortieren und neu zuordnen und das Chaos in meinem Kopf in Ordnung bringen. Dann lichtete sich der Dunst an Informationen und ich war in der Geschichte drin, die dann auch recht rasant an mir vorbei zog. Ich muss gestehen, dass ich zwar schon schnelllebigere Bücher gelesen habe aber auch dieses hier hat mich gut unterhalten. Hat man einmal raus um was es geht und wer was bezwecken möchte ist die Geschichte auch recht schlüssig und zum Einstieg in die Thematik reichte mir das auch völlig.

Was mich etwas enttäuschte waren die Charaktere. Irgendwie plätscherten die so dahin. Sie waren leicht blass und hatten wenig Bums. Ich brauche nicht immer diese momentan für Jugendbücher typischen Badass Charaktere aber etwas mehr Elan hätte dem ein oder anderen Charakter schon gut getan um vorallem das Zwischenmenschliche am Laufen zu halten oder etwas vorran zu treiben. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass hier noch eine Entwicklung nach oben geplant ist und uns die Autorin noch überraschen wird.

So jetzt zu dem Punkt das Buch sei rassistisch oder hätte rassistische Aspekte oder Theorien. Also ich kann hier nichts dergleichen erkennen. Ja mein Gott es gibt böse Menschen und die sind dunkelhäutig. Aber herrje... bei James Bond ist der Böse auch meistens ein Deutscher oder in anderen Büchern waren die schlimmsten Menschen Japaner oder Chinesen. Russen werden auch gerne als weltvernichtende Bösewichte genommen. Soll jetzt jeder diese Bücher verbrennen und rufen "Das ist Rassismuss das les ich nicht!"?? Bitte lasst die Kirche mal im Dorf und bauscht nicht immer alles so auf.

So und jetzt noch einmal zum Buch. Ich mochte es eigentlich ganz gerne und irgendwie war das mal was anderes als der sonst so eintönige Schlunz der im Moment überall in den höchsten Tönen gelobt wird. Es ist jetzt zwar kein rausragendes Werk gewesen und wird auch keinen Literaturpreis gewinnen aber ich freue mich schon darauf noch mehr von der Autorin zu lesen und warte gespannt auf das nächste Buch.


Samstag, 11. März 2017

Wenn Hass zu Liebe wird >>Die Prinzen<< von C.S. Pacat


Eigentlich ist der Kriegerprinz Damen der rechtmäßige Erbe von Akielos, doch dann gerät er in Gefangenschaft und wird in die Sklaverei verkauft – ausgerechnet an Laurent, den Kronprinzen des verfeindeten Königreiches Vere. Laurent ist eitel, arrogant und grausam, und er steht für alles, was Damen hasst. Doch noch während er Fluchtpläne schmiedet, lernt Damen Laurent besser kennen, und schon bald weiß er nicht mehr, was wichtiger für ihn ist: seinen eigenen Thron zurückzugewinnen oder Laurents scheinbar so eiskaltes Herz zu erobern ...

Aus dem Amerikanischen von Viola Siegemund, Melike Karamustafa
Originaltitel: The Captive Prince Book 1, 2, 3
Originalverlag: Berkley

Paperback, Klappenbroschur, 864 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-31820-5
Verlag: Heyne

 
*****************************
Meine Meinung

Au weia was soll das bloß werden? dachte ich mir als ich anfing dieses Buch zu lesen. Bis dato hatte ich noch nie ein Buch der Sparte "Gay Romance" gelesen wobei ich diese Bezeichnung absolut doof finde. Es ist einfach eine romantische Geschichte mit zwei Männern als Pärchen und nicht das typische Mann-Frau Gebilde das uns ständig vorgesetzt wird. Hier gibt es männliche Liebende gepaart mit Fantasy, Spannung und einer Brise Erotik. 

Aber beginnen wir am Anfang. Der Kriegerprinz .. uh ich mag diese Bezeichung total gerne, wird hintergangen, gefangen genommen und als Sklave an seinen Ärgstfeind verkauft. Dort erwartet ihn eine Welt aus Intrigen, erotischen Exzessen und Gewalt. Er wird benutzt, verraten und gequält. Doch Damen bleibt stark und erträgt alles was er sieht, fühlt und mitmachen muss. Dann aber verändert sich etwas, das Blatt wendet sich und er lernt Laurent besser kennen. Der Prinz der ihn quält und ihn gefangen hält wird für Damen immer interessanter und schafft es nach und nach sein Vertrauen zu gewinnen und sie werden zu etwas das man fast schon Freunde nennen kann. Doch ist es wirklich Freundschaft die Damen für Laurent empfindet oder ist es mittlerweile schon Verlangen, Leidenschaft und Liebe? 

Ich möchte in meiner Rezension gar nicht zu weit gehen. Dieses Buch mit seinen über 800 Seiten umfasst alle Teile der Captive Prince Trilogie und ich möchte hier nicht weiter gehen als bis zum Anfang des zweiten Buches um nicht zu viel zu verraten. 

Anfangs mochte ich Laurent überhaupt nicht. Ich hasste ihn regelrecht. Er ist überheblich, teuflisch, rachsüchtig und einfach nur widerlich. Er ist der Teufel im Leib eines Engels. Ich empfand ihn wie ein riesiges Kind das mit den Leben anderer spielt und keinerlei Mitgefühl zeigt. Er ist manchesmal einfach nur stur und nervig und ich wollte ihn am liebsten an die Wand schmeißen. 

Damen hingegen hatte ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist der verratene Prinz der fortan als Sklave im Haushalt seines größten Feindes überleben muss. Ich fand ihn super sympathisch und sehr liebenswert aber denke ich zurück, war er auch irgendwie farblos und wurde anfangs nur auf sein gutes Aussehen reduziert. 

Doch dann entwickelt sich die Geschichte, der erste Band legt den Grundstein für die nachfolgenden Bände und somit entwickeln sich die Charktere. So wie sich Damen und Laurent aneinander annähern so nähern auch wir uns den Charakteren und erkennen nach und nach das wahre Ich der Protagonisten. Laurent wurde mir zunehmend sympathischer, interessanter und entwickelte sich zu einem höchst anspruchsvollen Charakter. Ich wollte ihn erforschen und so viel wie möglich von ihm erfahren. Was ich dann las, lies mich nicht mehr in Ruhe und ich musste sogar einigen Tränen freien Lauf lassen, so berührte mich diese Geschichte. 
Damen machte auch eine riesige Entwicklung durch. Er durchlief so viele verschiedene Ebenen des Leidens und der Leidenschaft, dass aus ihm zum Ende hin ein wirklicher Kämpfer wurde. Damen hatte mein Herz am Anfang des Buches und auch am Ende war er immer noch darin, nur musste er es sich dann teilen. 

Aber es geht ja nicht nur um die Charaktere und um Leidenschaft und Exzesse, nein es wird auch sehr fantastisch und episch. Es gibt Intrigen und Schlachten, Krieg und Skaverei, Freundschaften und Feindschaften sowie eine Menge Fantasy. Es gibt viele unterschiedliche Völker, Sitten und Traditionen. So verwischen diese ganzen Kulturen miteinander und alles ergibt ein stimmiges Bild sowie eine tolle Hintergrundgeschichte in der es vorallem um Macht, Politik und Krieg geht und darum, wer der wahre Herrscher der Völker ist. 

Kommen wir noch einmal auf die Liebe zwischen zwei Männern zurück. Anfangs ist es befremdlich zu lesen wie offen die Männer in Laurents Reich damit umgehen sich männliche Liebessklaven zu halten. Ich hatte so was bisher noch nie gelesen war dem Ganzen aber recht aufgeschlossen und so empfand ich diese Szenen als ziemlich aufschlussreich und Horizont erweiternd. So muss ich jetzt gestehen, das ich unbedingt noch mehr dieser Bücher lesen möchte. 







Samstag, 11. Februar 2017

Magie und Fantasy >> Das dunkle Herz des Waldes << von Naomi Novik



Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Marianne Schmidt
Originaltitel: Uprooted
Originalverlag: Del Rey / RH, US

Mit Illustrationen von Carolin Liepins

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 576 Seiten, 15,0 x 22,7 cm

ISBN: 978-3-570-17268-1


Verlag: cbj


****************************************************************

Meine Meinung

Vor ein paar Wochen kam bei mir "Das dunkle Herz des Waldes" an. Ich hatte bis dato wirklich nur Gutes über dieses Buch gehört und auch der Klappentext verprach eine wirklich interessante, teils märchenhafte Story und so musste ich es einfach sofort lesen. 

Aber ganz ehrlich, der Einstieg viel mir überhaupt nicht leicht. Irgendwie kam und kam ich nicht in das Buch rein. Ich las und las und alles wurde mir Seite für Seite suspekter. Nichts ergab für mich Sinn, alles plätscherte nur so dahin und ich verstand den Drachen überhaupt nicht. Auch konnte ich keine Verbindung zu Agnieszka aufbauen. Beide Charaktere blieben für mich ein riesen großes Rätsel. Dann nach ca 150 Seiten lichtete sich die Story. Alles wurde verständlicher und irgendwie bekam ich auch endlich einen Draht zu den Charakteren. Die Welt in der Agnieszka lebt wurde mir verständlicher und endlich konnte ich auch erahnen worauf die Autorin hinaus wollte. Ab Seite 200 war ich dann voll und ganz in der Geschichte gefangen und konnte mich dieser teils märchenhaften, teils mysthischen und zauberhaften Welt nicht mehr entziehen. 

Am eindrucksvollsten jedoch fand ich die Beziehung zwischen Agnieszka und dem Drachen. Diese Verbindung kostete mich teilweise echt Nerven, denn beide Charaktere sind unglaublich stark und dickköpfig. Beide können nicht nachgeben und wollen die Oberhand haben, jeder von ihnen auf seine eigene Art und Weise und ich war verblüfft wie erfischend es doch sein kann, wenn ein weiblicher Charakter einen männlichen Charakter in seine Schranken weist und das auf so raffinierte Art und Weise. Agnieszka sieht sich anfangs als einen Zufall, sie findet das sie nichts an der Seite des Drachens zu suchen hat und dennoch ist sie es, die perfekt dort hin passt. Sie verfügt über Gaben und Macht die selbst den Drachen staunen lassen und war in meinen Augen auch der stärkste Charakter des Buches. Der Drache wirkte anfangs doch recht schwach auf mich. Irgendwie hatte ich kein richtiges Bild von ihm und wenn ich eins hatte, dann kam er mir wie ein kleinen Bub vor der versucht Zauberer zu spielen. Erst nach und nach und durch Agnieszkas Hilfe gelang es auch mir den Drachen mit anderen Augen zu sehen und ihn ins Herz zu schließen. 

Diese Geschichte als außergwöhnlich zu bezeichnen ist das wohl treffenste was ich tun kann. Die Autorin hat hier etwas geschaffen, was ich so noch nie gelesen habe. Dieser Flair von Märchen und Fantasy passte perfekt zur Idee Magie mit einfließen zu lassen. So bekam alles eine komplett neue Richtung und altbekanntes wurde moderner und epischer erzählt. Für mich sehr reizvoll war vor allem die Magie. Ich mag Bücher in denen Magie, Hexen und Zauberer eine Rolle spielen. Aber die Magie in diesem Buch ist etwas ganz neues. Sie ist nicht einfach so da und sie kostet Kraft und Übung und auch der größte Magier des Buches kann nicht alles und tritt an seine Grenzen. So wird alles, auch wenn es ein Fantasy Buch ist, realistischer und greifbarer. 

Besonders hervor heben möchte ich noch den Schreibstil. Er ist nicht einfach aber auch nicht zu schwer zu verstehen. Die Autorin schreibt teilweise sehr ausladent und mag es wichtigen Details mehr Raum zu geben. So kann es passieren, dass Beschreibungen eines Zaubers auch mal über mehrere Seiten gehen mit allen Phasen und Details. Das ist aber keines wegs langweilig. Nein vielmehr bekommen wir so noch mehr Einblick in das Buch und in diese wundervolle Geschichte. 

Sterne: 4,5/5
Abenteuer: 4/5
Spannung: 4/5
Romantik: 3/5
Charaktere: 4/5
Schreibstil: 5/5      






Freitag, 10. Februar 2017

Romantisch und märchenhaft >>Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen<< Sarah J. Maas


Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. 
 
Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.

dtv Junior
Aus dem Amerikanischen von Alexandra Ernst
Deutsche Erstausgabe, 480 Seiten, ab 14, ISBN 978-3-423-76163-5
10. Februar 2017 

Zum Buch - Hier lang


 *******************************************************




Meine Meinung



Puhh ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... Ich liebe dieses Buch oder sagen wir vielmehr die englische Originalausgabe, denn die habe ich zuerst gelesen und ab der ersten Seite war ich verliebt. Verliebt in diese Welt, die Charaktere, den Schreibstil, das Gefühl was mir das Buch mitgab als ich es las. Ich hatte mein Highlight für 2016 gefunden. Dann bekam ich die Chance die deutsche Ausgabe zu lesen und was soll ich sagen - ich liebe die Geschichte zwar immer noch, konnte aber nicht mehr dieselbe Beziehung zu ihr aufbauen wie bei der englischen Ausgabe. Aber mehr dazu sage ich noch später.



Erst einmal zum Inhalt, über den ich gar nicht so viel verraten möchte. Denn als ich begann diese Geschichte zu lesen wusste ich auch so gut wie nichts über dieses Buch. Ich wurde so zu sagen ins kalte Wasser geschmissen was auch wirklich gut war, denn  diese Geschichte ist eine Reise. Nicht nur unsere Hauptprotagonistin tritt eine Reise an, auch wir treten eine Reise an, die uns verändern und mitreißen wird und am Ende sind wir nur noch ein kleines Häufchen unseres Selbst. Sarah J. Maas versteht es wie keine andere Autorin ihre Leser dermaßen in den Bann ihrer Bücher zu ziehen, so dass man am Ende nicht mehr dazu fähig ist eins und eins zusammen zu zählen oder Realität von Fiktion zu unterscheiden. So erging es mir mit diesem Buch auch.



Die Geschichte um Feyre und ihrem hübschen Fae Tamlin erinnert an eine Verschmelzung von "Der Sommernachtstraum" und "Die Schöne und das Biest" und bringt so viele fantastische Elemente mit sich, dass es im ersten Moment fast erschlagend wirkt und im nächsten absolut richtig und berechtigt. Nichts ist am falschen Platz, alles ist wohl positioniert und jeder Charakter wirkt so als würde man ihn schon ewig kennen. Dieses Buch zu lesen ist wie einer großen Familienfeier bei zu wohnen, bei der jeder jeden kennt und man zwar nicht immer einer Meinung ist aber trotzdem jeder so angenommen wird wie er ist. Hört sich zwar schwulstig an, ist aber das was ich empfunden habe, als die Worte der Autorin auf mich trafen und tief in mir etwas zum Klingen brachten. 
Zudem empfand ich den Märchenaspekt der Geschichte als sehr gut eingefädelt und perfekt umgesetzt. Das Märchen von "Die Schöne und das Biest" wurde zu kleinen Teilen eingefügt - verwunschener "Prinz", ein Biest, verwunschene Dienerschaft und ein Mädchen das alle erlösen soll. All diese Teile zusammen mit der Geschichte der Fae... Hut ab dieses Crossover zu wagen und es dann auch noch so glaubwürig rüber zu bringen. 



Die Geschichte ist fantastisch humorvoll und brillant in Szene gesetzt. Was jedoch den Reiz des Ganzen verstärkt sind die grandiosen Charaktere.

Feyre, unsere sterbliche Heldin die sich furchtlos gegen die unsterblichen Fae stellt um ihre große Liebe zu retten ist einfach super umgesetzt. Sie wirkt trotz ihres Mutes menschlich und verletzlich. Sie will eigentlich gar nicht die große Heldin sein, sondern einfach nur das beschützen was sie liebt und dafür würde sie sogar in die Hölle wandern.



Dann haben wir noch Tamlin, einen "verzauberten" Fae Lord und seinen Hofstaat. Tamlin ist mir nicht von Anfang an sympathisch gewesen, irgendwie habe ich ihm sogar immer etwas misstraut und ihn auf Abstand gehalten. Er musste sich meine Sympathien erst erkämpfen, genauso wie bei Feyre.



Und ab Mitte des Buches begegnen wir Rhysand. Hach ich habe einfach eine Schwäche für die bösen Buben und Rhys ist ein wirklich heißer, schlimmer Finger. Ihm gehört mein Herz und ich werde meine Meinung auch niemals ändern.



Jetzt kommen wir zu meinem schon oben erwähnten Knackpunkt. Und das wäre einfach die Übersetzung. Ich weiß nicht warum aber ich hatte echt meine Probleme damit dieses Buch auf einmal in Deutsch zu lesen. Ganze Passagen die mich im englischen Buch immer wieder erschauern lassen vor Gefühl, lassen mich im deutschen Buch völlig kalt. Ich denke aber das dies wirklich nur mein eigenes Problem ist, weil ich mit der englischen Ausgabe so viele Gefühle und Emotionen verbinde, dass es mir jetzt einfach schlichtweg nicht mehr möglich ist, dass Gleiche bei der deutschen Ausgabe zu fühlen. Anfangs dachte ich sogar das es vielleicht an der Übersetzung liegt, da einfach im Deutschen vieles verloren geht, (es ist nun mal so und es lässt sich auch nicht vermeiden) aber das Buch wurde gut übersetzt und eigentlich gibt’s da auch nichts zu meckern. Wie gesagt, ich glaube es ist wirklich mein eigenes hausgemachtes Problem.


Als Fazit kann ich einfach nur sagen:

Ihr müsst es lesen!!!
Und am Besten Band zwei direkt hinterher ... 
Den gibts bisher aber nur auf englisch  




Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...